Fakultätsrat dankt Prof. Michael Schaefer für seine Tätigkeit als Forschungsdekan
„Acht Jahre lang engagierte sich Prof. Schaefer als Forschungsdekan an der Medizinischen Fakultät. Für diese Tätigkeit möchte ich ihm heute im Namen der Fakultätsratsmitglieder danken“, sagt Dekan Prof. Ingo Bechmann bei der Fakultätsratssitzung am 24. September.
„Prof. Schaefer leitete die Forschungskommission und brachte seine Stimme stets gewissenhaft und wohlüberlegt für die Interessen des Standortes ein. Die faire und effiziente Vergabe und Nutzung von Ressourcen waren ihm stets ein hohes Anliegen. Verbunden mit dem Ziel, den Leipziger Forschungsbetrieb sicherzustellen und die hiesigen Forschungsprofile erfolgreich weiterzuentwickeln. Dabei war es Prof. Schaefer wichtig, dass die Entscheidungen für die Wissenschaftler:innen nachvollziehbar waren und transparent kommuniziert wurden“, fasst Dekan Bechmann zusammen. Seit 2008 ist Michael Schaefer Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Leipzig und leitet als Direktor das Rudolf-Boehm-Institut für Pharmakologie und Toxikologie. Prof. Michael Stumvoll holte den Pharmakologen im Jahr 2016 unter seiner Leitung ins Dekanat. Es waren durchaus bewegte Zeiten: Die Begutachtung des wissenschaftlichen und klinischen Standortes durch den Wissenschaftsrat im selben Jahr, ab 2020 dann die Corona-Pandemie. Während der Begutachtung durch den Wissenschaftsrat nahm Schaefer eine bedeutende Rolle ein. In enger Abstimmung mit dem Dekanat und dem UKL-Vorstand koordinierte er die Beiträge aus den einzelnen Fachbereichen. Entstanden ist der über 600 Seiten umfassende Selbstbericht der Universitätsmedizin Leipzig, ergänzt durch einen ähnlich umfangreichen Anlagenband. Das sächsische Wissenschaftsministerium hatte zuvor den Wissenschaftsrat zur Evaluierung der beiden sächsischen Standorte der Hochschulmedizin beauftragt. Mit Beginn der Corona-Pandemie brachte sich Schaefer stark für die Durchführung des Impfbetriebs ein. Zum einen für die Mitarbeitenden und zum anderen für die Leipziger Bürger:innen. Für das „schönste Impfzentrum“ Deutschlands, dem Paulinum, erarbeitete er zusammen mit Kolleg:innen der Universitätsmedizin ein Konzept für die Organisation und Durchführung der täglich etwa 500 Impfungen. Zu Beginn der Dekanats-Amtszeit im Herbst 2023 kündigte Prof. Schaefer an, seine Funktion als Forschungsdekan perspektivisch abgeben zu wollen. „Ich möchte mich wieder verstärkt den Aufgaben meines Instituts widmen und mehr eigene Forschung betreiben.“ Nun ist es soweit.
Prof. Dr. Ruth Stassart tritt in seine Fußstapfen. Sie wurde von den Mitgliedern des Fakultätsrats am 27. August zur Forschungsdekanin gewählt.